Von der Führungskraft zum Trainer

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Trainer und stehen am Spielfeldrand. Auf dem Platz spielen Ihre Mitarbeiter. Ziel des Spiels ist es, den Ball (Kunden) zu gewinnen, zu halten und ins Tor zu schießen (zu begeistern).

Sie sehen Ihren besten Mitarbeiter, einen Spielmacher. Jemanden, der den Überblick auf dem Platz behält, an dem sich die anderen Mitarbeiter orientieren. Sie sehen Mitarbeiter, die stets neue Ideen einbringen. Mitarbeiter, die oft für Unruhe sorgen, kreative Spinner. Und Sie sehen Mitarbeiter, die fleißig ihre Arbeit verrichten, die fachlich gut sind.

Sicher werden Sie auch den einen oder anderen Mitarbeiter sehen, der weder Spielmacher, noch Ideengeber ist. Und der auch fachlich nicht Ihren Wünschen entspricht.

In jedem Fall ist das Ihre derzeitige Mannschaft, mit der Sie täglich antreten, um Spiele zu gewinnen. Während der Spiele (Berufsallag) ist Ihr Einfluss relativ gering. Sie können nachsteuern oder Aufgaben selbst übernehmen. Je größer Ihre Mannschaft ist, desto schwieriger wird das jedoch. Sie sind darauf angewiesen, dass Ihre Mitarbeiter eine gute Orientierung haben, Zusammenhänge erkennen und Probleme eigenständig lösen. Genau das erreichen Sie mit einem 5:3®Training!

Zum Beispiel, in dem wir Ihr Spielsystem ändern und Ihre Mitarbeiter taktisch besser ausbilden.

Taktische Ausbildung der Mitarbeiter

Fragen Sie Ihre Mitarbeiter einmal, was ein Organigramm ist. Jene, die das wissen, bitten Sie, das Organigramm Ihres Unternehmens zu skizzieren. Die Ergebnisse werden durchaus verblüffend sein.

Weniger verblüffend sind die Folgen, die sich daraus für das Zusammenspiel ergeben. Das Organigramm ist die taktische Aufstellung, das Spielsystem Ihrer Mannschaft. Es ist die Grundlage für einheitliche Bilder und Orientierung. Im Fußball ist es undenkbar, dass ein Spieler die taktische Aufstellung nicht genau kennt.

Die Kenntnis der Taktik hat in Ihrem Unternehmen eine noch viel größere Bedeutung, als beim Fußball, da es viel mehr Doppelfunktionen gibt. Sie als Führungskraft sind womöglich Trainer und Spieler gleichzeitig. Wenn Sie ein mittelständisches Unternehmen führen, dann sind Sie bestimmt sogar Trainer, Manager, Präsident und Spieler in Personalunion.

Da brauchen Sie verdammt flinke Beine und eine große Lunge. Vor allem aber sind bestimmte Probleme der Zusammenarbeit vorprogrammiert. Sie können nicht überall gleichzeitig sein.

Das muss auch Ihren Mitarbeitern bewusst sein. Es bedeutet, dass Ihre Mitarbeiter mehr Aufgaben und Verantwortung übernehmen dürfen. Dass sie größere Räume auf dem Platz abdecken, mehr mitdenken müssen. Genau das lernen Ihre Mitarbeiter während eines 5:3®Trainings.

Jeder Mitarbeiter kann Kunden begeistern

Beim Fußball geht es letztlich darum, den Ball ins Tor zu schießen. Im Unternehmen geht es darum, den Kunden zu begeistern. Genau wie jeder Fußballer in der Lage sein muss, mit dem Ball umzugehen, so muss jeder Mitarbeiter in der Lage sein, Kunden zu begeistern. Egal, auf welcher Position er spielt. Die Produktionsabteilung begeistert den Kunden durch erstklassige Produkte. Die Logistik-Abteilung durch eine schnelle Lieferung. Das Office durch einen freundlichen Empfang. Die Schwächen einer Abteilung müssen andere Abteilungen ausgleichen.

Bevor Ihr Kunde zum Beispiel bei Ihrem Verkäufer landet, wurde er in aller Regel bereits über mehrere Abteilungen gespielt. Leisten die Marketing-Abteilung und das Office durch präzise Pässe eine sehr gute Vorarbeit, dann hat es der Verkauf vergleichsweise leicht.

Diese Bilder und Zusammenhänge müssen Ihren Mitarbeitern bewusst sein. Jede Abteilung, jeder Mitarbeiter hat einen Einfluss darauf, ob der Kunde das Produkt kauft oder nicht! Jeder hat einen Einfluss darauf, ob der Kunde begeistert wird!

Genau das lernen Ihre Mitarbeiter während eines 5:3®Trainings.

Mitarbeiter lernen, das Spiel zu lesen

Bei vielen Ihrer Mitarbeiter werden Sie die größten Schwächen im Bereich Taktik-Grundlagen erkennen. (siehe 5:3®Matrix, rechts) Was heißt das? Kaum ein Mitarbeiter kennt zum Beispiel das Spielsystem und die Spielregeln. Positionen und Verantwortungen sind unklar. Vielen Mitarbeitern fehlt es deshalb an Orientierung, sie verstehen Zusammenhänge nicht, beziehen alles auf sich und kümmern sich zu viel um andere, anstatt sich auf sich und ihre Stärken zu konzentrieren.

Diese fehlenden Grundlagen können nicht durch Training im Aufbau-oder Spezial-Bereich ausgeglichen werden. Genau das wird bei den meisten Seminaren jedoch versucht. Deshalb verpuffen viele Inhalte nach kurzer Zeit im Berufsalltag.

Tauschen Sie bei dem folgenden Zitat von Jürgen Klinsmann einmal das Wort Trainer gegen Chef und das Wort Spieler gegen Mitarbeiter aus:

"Wenn ich als Trainer versuche, das Gehirn des Spielers genau zu programmieren - spiele so, so, so, so - dann wird er nie sein Top-Leistungsniveau erreichen. Der Trainer kann immer nur ein Helfer sein, damit der Spieler sich selbst inspiriert und den Blick öffnet: und zwar keinen 90-Grad-, sondern einen 180- Grad-Blick. Ich kann dem Spieler helfen in Bezug auf Fitness, auf Selbstvertrauen und Motivation. Für seine Entscheidungen im Spiel aber muss der Spieler selbst eine Balance entwickeln."

Genau darum geht's im 5:3®Training.