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Boah, war ich lange nicht auf einem Open Air Konzert. Naja, so richtig war es das gestern in Oschersleben auch nicht. Keine versifften Zeltlager, keine Massen vor den Dixi's. Als Inga Humpe mit ihrer Tanzkapelle "2raumWohnung" auf der Bühne stand, war die Atmosphäre noch wie beim Schützenfest.
Doch dann kamen "Die Fantastischen Vier". Und mit ihnen zog Leben in die Bude ein. Als die Jungs so rumhüpften und ihre unglaubliche Energie unterm Volk verteilten, schweiften meine Gedanken ab.
Es gibt doch ganz wenige Menschen, denen man im Berufsleben ansehen kann, dass sie mit vollem Herzen bei der Sache sind. Menschen, deren Energie geradezu ansteckend ist.
Chefs und Führungskräfte stehen auch auf einer Bühne. Das sorgt für einen guten Überblick und für ein Machtgefühl. Andererseits verpflichtet es. Nur auf der Bühne rumstehen, grinsen und sich an der Gitarre festhalten, funktioniert selten. Dann dauerts nicht lange und es fliegen die ersten Bierbecher.
Im Fußball ist das nicht ganz so deutlich zu sehen, wie in der Musik. Doch auch hier überträgt sich die Energie des Trainers auf die Mannschaft und das Umfeld. Jürgen Klopp ist sicher ein Paradebeispiel dafür. Kaum ein Trainer wirkt derart ansteckend. Jürgen Klopp ist die Die Fanatstischen Vier des Fußballs. Oder der Herbert Grönemeyer des Fußballs. Der war gestern nämlich auch da. Am späten Abend. Das ist nicht ganz meine Musik. Doch die Power dieses Mannes steckt an. Der Mann brennt!
Wofür brennt Ihr?
Lasst es krachen! Raus mit Eurer Energie! Zeigt, wo es in Euch brennt! Die Mitarbeiter müssen sehen und fühlen, dass heißes Blut durch Eure Adern schießt!
Euer Lasse


